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Grundsätzliches zum Thema Credit Ratings
Kontakt: Communications Frankfurt, infofrankfurt@standardandpoors.com |
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Standard & Poor's Ratings Services Standard & Poor's Ratings Services ist ein Geschäftsbereich, der die Kreditwürdigkeit von Emittenten oder Kapitalmarkttiteln untersucht und das Ergebnis zu einer Kennzahl, dem sogenannten Rating, verdichtet. Dabei stehen für Standard & Poor’s die folgenden Grundprinzipien im Vordergrund:
Standard & Poor's hat kein Regierungsmandat und ist von Investmentbanken, Kreditinstituten oder ähnlichen Organisationen völlig unabhängig. Ein Rating stellt weder eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines bestimmten Wertpapiers noch eine Beurteilung, ob eine Anlage für einen bestimmten Investor geeignet ist, dar. Unser Erfolg als Ratingagentur hängt letztendlich von der Bereitschaft des Anlegers ab, unsere Meinung zur Bonität zu akzeptieren. Standard & Poor's hält es für unabdingbar, alle Nutzer seiner Ratings sehr genau über den Ratingprozess zu informieren, und veröffentlicht auf regelmäßiger Basis Ratingdefinitionen sowie detaillierte Berichte über Ratingkriterien und die entsprechende Methodik. Ratingdefinitionen können auf den Internetseiten von Standard & Poor's unter www.standardandpoors.de bzw. www.standardandpoors.com eingesehen werden. Spezifische Ratings stellt Ihnen der Standard & Poor's Ratings Desk zur Verfügung. Mailen Sie Ihre Anfrage an: infofrankfurt@standardandpoors.com. Was versteht man unter einem Rating? Ein Credit Rating ist die Meinung von Standard & Poor's zur allgemeinen Kreditwürdigkeit eines Schuldners bzw. der Kreditwürdigkeit eines Schuldners im Hinblick auf ein bestimmtes Wertpapier oder einen anderen Finanztitel. Im Laufe der Jahre haben Credit Ratings eine breite Akzeptanz unter Investoren erlangt, da sie ein praktisches Hilfsmittel bei der Bonitätsbeurteilung darstellen. Unsere Ratings basieren auf den vom Emittenten bereitgestellten Informationen sowie auf anderen Informationen, die wir für verlässlich halten. Ratings können aufgrund von Änderungen oder Nichtverfügbarkeit von Informationen geändert, ausgesetzt oder entzogen werden. Standard & Poor's erteilt Credit Ratings sowohl für die Landes- als auch für Fremdwährungen, um die Fähigkeit eines Emittenten zu reflektieren, den in der Landeswährung des Emittenten oder in Fremdwährungen denominierten Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.Ein Rating stellt weder eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines bestimmten Wertpapiers noch eine Beurteilung, ob eine Anlage für einen bestimmten Investor geeignet ist, dar. Standard & Poor's führt im Rahmen des Ratingverfahrens keine Buchprüfungen durch.
Emittentenratings Emissionsratings Spezialratings
Die Bedeutung der Ratings Ein langfristiges Rating von Standard & Poor's spiegelt die Fähigkeit eines Schuldners wider, seinen finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. Langfristige Ratings reichen von unserer höchsten Kategorie ‚AAA' bis zur niedrigsten ‚D'. Ratings von der ‚AA' bis zur ‚CCC' Kategorie können auch mit einem Plus- oder Minuszeichen versehen werden, um ihre relative Rangordnung innerhalb der Kategorie zu veranschaulichen. Ein kurzfristiges Rating ist eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer termingerechten Rückzahlung von Zahlungsverpflichtungen, die an den jeweiligen Märkten als kurzfristig betrachtet werden. Kurzfristige Ratings werden in verschiedene Kategorien unterteilt, von 'A-1' für Titel der höchsten bis 'D' für die der niedrigsten Qualität. Das 'A-1' Rating kann ebenfalls mit einem Pluszeichen modifiziert werden, um die höherwertigen Titel in dieser Kategorie hervorzuheben. Neben langfristigen und kurzfristigen Ratings verfügt Standard and Poor's über spezifische Ratingdefinitionen für Vorzugsaktien, Geldmarktfonds, Investmentfonds, Finanzkraft- und Finanzverbesserungsratings für Versicherungsunternehmen und Programmratings für Unternehmen, die Derivatprodukte anbieten. Ratingausblick
CreditWatch Die Bedeutung der einzelnen Rating-Buchstaben AAA: Außerordentlich gute Fähigkeit, finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, höchstes Rating. Ratings in den Kategorien ‚AAA', ‚AA', ‚A' und ‚BBB' werden vom Markt als „investment grade” eingestuft. Ratings in den Kategorien ‚BB', ‚B', ‚CCC', ‚CC' und ‚C' gelten als äußerst spekulativ. Ratings von ‚AA' bis ‚CCC' können mit einem Plus- oder Minuszeichen versehen werden, um ihre relative Rangordnung in den wichtigsten Kategorien zu verdeutlichen. Der Ratingprozess in Kürze Ein Rating von Standard & Poor's wird auf der Grundlage der Prinzipien von Unabhängigkeit, Integrität und Offenheit erteilt. Dabei handelt es sich um dieselben Prinzipien, die dem Marktvertrauen und der Akzeptanz unserer Ratings bei Anlegern in aller Welt zugrunde liegen. Der Ratingprozess bei Standard & Poor's ist offen und klar. Er ist für alle Arten von Ratings und verschiedene Märkte derselbe. Wir erteilen ein Rating nur dann, wenn ausreichend Informationen vorliegen. Der Prozess umfasst quantitative, qualitative und rechtliche Untersuchungen. Wir prüfen die wichtigsten geschäftlichen Fundamentaldaten, wie z.B. die Branche, in der ein Emittent tätig ist, die Wachstumsaussichten und Auswirkungen von technologischen Änderungen oder Maßnahmen seitens der Aufsichtsbehörden. Bei Länderratings gehören zu den wichtigen Faktoren nicht nur die grundlegende wirtschaftliche Stärke des Landes, sondern auch das politische System und das soziale Umfeld. Wenn wir eine Ratinganfrage erhalten, stellen wir ein Team zusammen, das sich aus Analysten mit Krediterfahrung in den betreffenden Geschäftsbereichen zusammensetzt. Wir bestimmen einen Analysten, der den Ratingprozess leitet und Hauptkontakt für den Emittenten ist. Vor dem ersten offiziellen Treffen prüft das Analystenteam Jahresabschlüsse, Finanz- und Cashflow-Prognosen, Transaktionsunterlagen, unterstützende Rechtsgutachten und andere relevante Daten. Alle nichtöffentlichen Informationen, die Standard & Poor's zur Verfügung gestellt werden, werden gemäß unseren Unternehmensgrundsätzen vertraulich behandelt. Das Analystenteam kommt dann mit der Geschäftsleitung zusammen (Management-Meeting), um die wichtigsten, das Rating bestimmenden Faktoren zu erörtern, wie z.B. Betriebs- und Finanzplanung und Managementgrundsätze. Das Management-Meeting bietet Emittenten die Gelegenheit, qualitative, für die Ratingentscheidung wichtige Punkte anzusprechen. Der leitende Analyst erstellt daraufhin einen Analysebericht, der dem Ratingausschuss vorgelegt wird. Dieser Ratingausschuss setzt sich aus erfahrenen Analysten unseres globalen Netzwerks zusammen. Alle für das Rating relevanten Faktoren werden besprochen. Die Ausschussmitglieder geben ihre Stimme ab, und sobald der Ausschuss eine Entscheidung getroffen hat, wird der Emittent über das erteilte Rating informiert. Wenn der Emittent mit dem vorgeschlagenen Rating nicht einverstanden ist und es weitere relevante Informationen gibt, die vom Ausschuss zu berücksichtigen sind, kann Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt werden. Ratingänderungen Überwachung |
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